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<title>Anlieger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Anlieger</span></h1>
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<p><b>Anlieger</b> (besonders in Deutschland, auch <b>Anwohner</b>), <b>Anrainer</b> (besonders in Österreich), <b>Anstösser</b> (besonders im Schweizerischen) bezeichnet den unmittelbar angrenzenden oder direkt beteiligten <a href="Nachbar" title="Nachbar">Nachbarn</a> einer <a href="Liegenschaft" title="Liegenschaft">Liegenschaft</a> oder eines <a href="Rechtsgut" title="Rechtsgut">Rechtsgutes</a>. Das betrifft sowohl die Nachbarn untereinander als auch die gemeinsamen Nachbarn eines <a href="%C3%96ffentlicher_Raum" title="Öffentlicher Raum">öffentlichen Raumes</a>, etwa im Straßenverkehr.
</p><p>Anlieger, die <a href="Eigent%C3%BCmer" class="mw-redirect" title="Eigentümer">Eigentümer</a> oder <a href="Nutzungsrecht" title="Nutzungsrecht">Nutzungsberechtigte</a> eines <a href="Grundst%C3%BCck" title="Grundstück">Grundstücks</a> oder eines <a href="Geb%C3%A4ude" title="Gebäude">Gebäudes</a> sind, sind <a href="Rechtssubjekt" title="Rechtssubjekt">Rechtssubjekte</a> auch in Angelegenheiten der nachbarlichen Liegenschaften, um die jeweiligen Interessen zu wahren.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bezeichnungen_und_Begriffe">Bezeichnungen und Begriffe</h2></div>
<p><i>Anlieger</i> (oder <i>Straßenanlieger</i>) sind nach deutschem Recht Rechtssubjekte, die Eigentümer oder Nutzungsberechtigte eines Grundstücks oder eines Gebäudes sind, das an eine öffentliche <a href="Stra%C3%9Fe" title="Straße">Straße</a>, an einen <a href="Wasserlauf" class="mw-redirect" title="Wasserlauf">Wasserlauf</a> oder an eine gemeinsame Grenze, den <a href="Feldrain" title="Feldrain">Rain</a>, grenzt.
</p><p>In Österreich heißen sie <i>Anrainer</i>. Allgemein wird unter Anrainer der Nachbar bzw. „angrenzend Wohnende“ verstanden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für den Begriff des Nachbarn ist das räumliche Näheverhältnis maßgebend, auch über mehrere Grenzen hinweg. In diesem Zusammenhang kennt man auch den Begriff des unmittelbaren und mittelbaren Anrainers. In der Rechtssprache, besonders in Österreich, wird <i>Anrainer</i> im Sinne von „Anlieger“, „Grenznachbar“ verwendet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter <i>Anstösser</i> wird in der Schweiz und Liechtenstein im Sprachgebrauch ein Anrainer, Anlieger, Anwohner, aber auch teilweise ein <a href="Hausgenosse" title="Hausgenosse">Hausgenosse</a>, <a href="Nachbar" title="Nachbar">Nachbar</a> oder einfach auch Mitmensch verstanden. Nach <a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Adelung</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bedeutet Anstoßen, Anstösser (Anstoßung, anstoßen, anstößet, stößt, stößet) eine körperliche nachbarschaftliche Nahebeziehung / ein Angrenzen. In der schweizerischen Rechtspraxis und Politik wird das Wort auch im Sinne von <i>Antragsteller</i> verwendet (derjenige, der ein rechtliches oder politisches Verfahren, einen Prozess etc. anstößt).
</p><p>Im <a href="V%C3%B6lkerrecht" title="Völkerrecht">Völkerrecht</a> ist es gebräuchlich, ein an ein Gewässer bzw. Meer angrenzendes Land als <i><a href="Anrainerstaat" title="Anrainerstaat">Anrainerstaat</a></i> zu bezeichnen, z.&nbsp;B. im <a href="Seerecht" title="Seerecht">Seerecht</a> in der <a href="Klausel_(Recht)" title="Klausel (Recht)">Klausel</a> für die Schifffahrt: „Die Durchfahrt ist nur Anrainern erlaubt.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Situation">Rechtliche Situation</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Das <a href="Stra%C3%9Fenverkehrsrecht" class="mw-redirect" title="Straßenverkehrsrecht">Straßenverkehrsrecht</a> definiert weder den Anlieger noch den Anwohner, so dass bei der Bestimmung des Anliegers der allgemeine <a href="Sprachgebrauch" title="Sprachgebrauch">Sprachgebrauch</a> maßgeblich ist.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im zitierten Fall ging das <a href="Bundesverwaltungsgericht_(Deutschland)" title="Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)">Bundesverwaltungsgericht</a> (BVerwG) davon aus, dass von <a href="Verkehrsteilnehmer" title="Verkehrsteilnehmer">Verkehrsteilnehmern</a> – von denen in der Regel schnelle <a href="Entscheidung" title="Entscheidung">Entscheidungen</a> zu treffen sind – nicht verlangt werden kann, dass sie besonders feine sprachliche Unterscheidungen treffen, wenn sie vor der Frage stehen, ob sie eine Straße befahren dürfen oder nicht. Es werden diejenigen Verkehrsteilnehmer vom Anliegerbegriff erfasst, die Eigentümer oder Nutzungsberechtigte eines Grundstücks sind, welches an der Straße „anliegt“. Die Anliegereigenschaft wird dabei durch rechtliche Beziehungen zu den an den gesperrten Straßen anliegenden (bebauten oder unbebauten) Grundstücken oder den auf ihnen errichteten Anlagen bestimmt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Bayerisches_Oberstes_Landesgericht" title="Bayerisches Oberstes Landesgericht">Bayerische Oberste Landesgericht</a> führt dazu aus:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Anlieger sind Personen ‚[…], die mit Bewohnern oder Grundstückseigentümern in eine Beziehung treten wollen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Beziehung zustande kommt; die Absicht ist ausreichend. Erkennt der Anlieger bei Vorbeifahrt am betreffenden Grundstück (was auch eine Baustelle mit Bauarbeitern sein kann), dass der Gesuchte nicht erreichbar ist, kann er ohne anzuhalten weiterfahren und bleibt Anlieger. Selbst unerwünschte Besucher eines Anliegers sind zum Einfahren berechtigt.‘“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Als Anwohner gelten diejenigen Personen, die in einer bestimmten Straße einen <a href="Wohnsitz_(Deutschland)" title="Wohnsitz (Deutschland)">Haupt-</a> oder <a href="Nebenwohnsitz" class="mw-redirect" title="Nebenwohnsitz">Nebenwohnsitz</a> unterhalten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Begriffe „Anwohner“ und „<a href="Bewohner" class="mw-redirect" title="Bewohner">Bewohner</a>“ stehen verkehrsrechtlich in engem Zusammenhang mit <a href="Parkplatz" title="Parkplatz">Parkmöglichkeiten</a>. Der Begriff „Anwohner“ verlangt eine enge räumliche Nähe zwischen <a href="Wohnung" title="Wohnung">Wohnung</a> und <a href="Stellplatz" title="Stellplatz">Stellplatz</a>, nicht notwendigerweise in der gleichen Straße, möglicherweise auch in der nächsten, eventuell auch um den Block herum.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bewohner wiederum werden in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__45.html">§&nbsp;45</a></span> Abs.&nbsp;1b StVO erwähnt, ohne dass sie definiert werden. Ziel dieser Bestimmung sind die Parkmöglichkeiten für Bewohner.
</p><p>Als Rechtssubjekte kommen bei Anliegern <a href="Nat%C3%BCrliche_Person" title="Natürliche Person">natürliche Personen</a> oder jede Art von <a href="Personenvereinigung" title="Personenvereinigung">Personenvereinigungen</a>, auch <a href="Juristische_Person" title="Juristische Person">juristische Personen</a>, in Betracht. Ihnen gemeinsam ist, dass sie mit einem Grundstück oder Gebäude an eine Straße oder einen Wasserlauf angrenzen. „Angrenzen“ kann eine <i>unmittelbare räumliche Nachbarschaft</i> zur Straße oder eine <i>mittelbare räumliche Nachbarschaft</i> über eine <a href="Privatstra%C3%9Fe" title="Privatstraße">Privatstraße</a> zur Straße bedeuten. Bei letzteren handelt es sich um <a href="Hinterlieger" title="Hinterlieger">Hinterlieger</a>-Anlieger, die Anlieger einer für den Verkehr gesperrten Straße sein können, welche sie befahren müssen, um direkt zu der Straße zu gelangen, an der sie selbst anliegen oder in welcher der Verkehr mit einem Anlieger im vorbezeichneten Sinne erfolgen soll.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Einstufung einer öffentlichen Straße als <a href="Anliegerstra%C3%9Fe" title="Anliegerstraße">Anliegerstraße</a> ist ein <a href="Stra%C3%9Fenrecht" class="mw-redirect" title="Straßenrecht">straßenrechtlicher</a> Organisationsakt, der keine unmittelbaren <a href="Wirksamkeit_(Recht)" title="Wirksamkeit (Recht)">Rechtswirkungen</a> für den bloßen Straßenbenutzer entfaltet. Anders jedoch ist es bei der <a href="Widmung_(Recht)" title="Widmung (Recht)">Widmung</a> gegenüber den betroffenen Straßenanliegern, denn sie entfaltet unmittelbare <a href="Au%C3%9Fenwirkung" title="Außenwirkung">Außenwirkung</a> durch Handlungs-, Duldungs- und Unterlassungspflichten der Anlieger.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Straßenanlieger"><span id="Stra.C3.9Fenanlieger"></span>Straßenanlieger</h4></div>
<p><a href="Landesgesetz" class="mw-redirect" title="Landesgesetz">Landesgesetze</a> bieten eine <a href="Legaldefinition" title="Legaldefinition">Legaldefinition</a> des Begriffs Straßenanlieger. Um Straßenanlieger handelt es sich nach §&nbsp;14a Abs.&nbsp;1 Straßen- und Wegegesetz&nbsp;NW<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei Eigentümern oder Besitzern von Grundstücken, die an einer öffentlichen Straße liegen. Allgemein stehen öffentliche Straßen im Rahmen des <a href="Gemeingebrauch" title="Gemeingebrauch">Gemeingebrauchs</a> jedermann zur Benutzung zur Verfügung („schlichter Gemeingebrauch“). Hiervon bildet die Nutzung einer Straße durch Anlieger eine Ausnahme. Anlieger haben wegen des engen räumlichen Bezugs gegenüber dem „normalen“ Straßenbenutzer ein gesteigertes Bedürfnis an der Nutzung der Straße. Der rechtlich geschützte Bereich des Anliegers umfasst:<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>die Gewährung der <a href="Verkehrsverbindung" title="Verkehrsverbindung">Verkehrsverbindung</a> (Zufahrt, Zugang),</li>
<li>die Gewährung von <a href="Licht" title="Licht">Licht</a> und <a href="Luft" title="Luft">Luft</a> für die auf dem Anliegergrundstück stehenden Gebäude,</li>
<li>die Gewährung der geschäftlichen <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> mit den Verkehrsteilnehmern und</li>
<li>den (Mit-)Gebrauch des Grundstücks für eigene Zwecke des Anliegers.</li></ul>
<p>Straßenanlieger genießen <a href="Rechtsschutz" title="Rechtsschutz">Rechtsschutz</a> für diese Rechte.
</p>
<dl><dt>Anliegerrecht und Anliegergebrauch</dt></dl>
<p>Das Anliegerrecht ist allgemein darauf ausgerichtet, die Verbindung mit dem öffentlichen <a href="Stra%C3%9Fennetz" title="Straßennetz">Straßennetz</a> zu gewährleisten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es fußt jedoch nicht mehr auf <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html">Art.&nbsp;14</a></span> Abs.&nbsp;1 GG, sondern ist ein <a href="Subjektives_Recht" title="Subjektives Recht">subjektives Recht</a>, das sich aus dem Straßenrecht ergibt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Gesetzgeber habe hiernach in besonderem Maße auf die Interessen der Eigentümer von Anliegergrundstücken Rücksicht zu nehmen, denn vor allem sie seien auf den Gebrauch der Straße angewiesen.
</p><p>Allgemein wird hierbei zwischen einem selbständigen <i>Anliegerrecht</i> und dem <i>Anliegergebrauch</i> unterschieden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während das Anliegerrecht aus der <a href="Erschlie%C3%9Fung_(Grundst%C3%BCck)" title="Erschließung (Grundstück)">Erschließungsfunktion</a> mit Erhaltung der Zugangsmöglichkeit vom Grundstück zur Straße folgt, verleiht der Anliegergebrauch dem Straßenanlieger die Befugnis, die an das Grundstück angrenzenden Straßenteile auch über den allgemeinen Verkehrsgebrauch hinaus zu nutzen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Verwaltungsgerichtshof_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg">Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg</a> hat Anliegern gegen die Höherstufung einer Straße aus Art.&nbsp;14 und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html">Art.&nbsp;2</a></span> Abs.&nbsp;1&nbsp;GG eine <a href="Anfechtung" title="Anfechtung">Anfechtungsbefugnis</a> beim <a href="Verwaltungsakt_(Deutschland)" title="Verwaltungsakt (Deutschland)">Verwaltungsakt</a> eingeräumt, weil sie durch den zusätzlichen Verkehr in diesen Grundrechten beeinträchtigt werden könnten.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Anliegerverkehr</dt></dl>

<p>Anliegerverkehr (Gegensatz: <a href="Durchgangsverkehr" class="mw-redirect" title="Durchgangsverkehr">Durchgangsverkehr</a>) ist im <a href="Verkehrsrecht" title="Verkehrsrecht">Verkehrsrecht</a> der <a href="Verkehr" title="Verkehr">Verkehr</a> einer Straße oder eines Straßenzuges, dessen Fahrtquellen oder Fahrtziele innerhalb dieser Straße oder dieses Straßenzuges liegen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der <a href="Verkehrsart" title="Verkehrsart">Verkehrsart</a> gehört der Anliegerverkehr zum <a href="Quellverkehr" class="mw-redirect" title="Quellverkehr">Quellverkehr</a>, <a href="Zielverkehr" class="mw-redirect" title="Zielverkehr">Zielverkehr</a> oder <a href="Binnenverkehr" class="mw-redirect" title="Binnenverkehr">Binnenverkehr</a>. Straßen, die zur <a href="Verkehrsberuhigung" title="Verkehrsberuhigung">Verkehrsberuhigung</a> für alle Fahrzeuge gesperrt und mit einem entsprechenden <a href="Verkehrszeichen_(Deutschland)" title="Verkehrszeichen (Deutschland)">Verkehrszeichen</a> gekennzeichnet sind, werden meistens durch ein <a href="Zusatzzeichen" title="Zusatzzeichen">Zusatzzeichen</a> für die Anlieger freigegeben.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses erlaubt die Zufahrt zu Grundstücken oder Gebäuden mit Zugang zur gesperrten Straße. Der Anliegerverkehr ist als Ausnahme von einer Sperre für den Fahrzeugverkehr durch ausdrückliche Erlaubnis in Verbindung mit einem Verbotsschild gestattet.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu ist die Benutzung der Sperrstraße durch Dritte zum Verkehr mit dem Anlieger erlaubt, wenn das Fahrtziel eines der anliegenden Grundstücke ist (etwa <a href="Besucher" class="mw-redirect" title="Besucher">Besucher</a>, <a href="Lieferant" title="Lieferant">Lieferanten</a>, <a href="Kunde" title="Kunde">Kunden</a>, <a href="Patient" title="Patient">Patienten</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rechtsfragen">Rechtsfragen</h4></div>
<p>Das Zusatzzeichen „Anlieger frei“ (ZZ&nbsp;1020-30) nimmt Fahrzeuge vom Verkehrsverbot aus, deren Führer ein Grundstück innerhalb der gesperrten Straße privat oder geschäftlich aufsuchen wollen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum Anliegerverkehr zählt sowohl der Straßenanlieger selbst als auch der <a href="Stra%C3%9Fenverkehr" title="Straßenverkehr">Straßenverkehr</a> derer, die aus irgendeinem Anlass Anlieger aufsuchen wollen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Anliegerverkehr ist wegen der Erschließungsfunktion von Ortsstraßen durch die allgemeine Zwecksetzung der Straße und nicht durch das Interesse eines subjektiv bestimmten Personenkreises legitimiert.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es spielt dabei auch keine Rolle, dass eventuell ein großer Personenkreis den grundsätzlich gesperrten Weg nutzen kann.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Maßgebend muss die gewollte Beziehung zu einem Anlieger oder Anliegergrundstück sein.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Berechtigter Benutzer ist<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>jeder – auch unerwünschte – Besucher eines Anliegers<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>,</li>
<li>derjenige, der einen Anlieger oder einen Besucher des Anliegers abholen will<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>,</li>
<li>derjenige, der eine Person in der Straße nur abholen will und gleich weiterfährt, weil eben jene Person dort nicht anzutreffen ist<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder</li>
<li>derjenige, der einen Automaten in der Sperrzone erreichen will.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Wer in die gesperrte Straße nur einfahren will, um dort zu parken, ist nicht Anlieger.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>

<p>Die <a href="Stra%C3%9Fenverkehrsordnung_(%C3%96sterreich)" class="mw-redirect" title="Straßenverkehrsordnung (Österreich)">österreichische Straßenverkehrsordnung</a> kennt den Anrainerbegriff unter anderem in Verbindung mit Fahrverboten. Diese können mit Ausnahmen für „Anrainer“ oder den „Anrainerverkehr“ versehen sein. Der Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall nur der Anrainer selbst über dieses Straßenstück zufahren darf, im zweiten auch alle, die zu den betroffenen Anrainern möchten. Dazu entschied der österreichische <a href="Oberster_Gerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Oberster Gerichtshof (Österreich)">Oberste Gerichtshof</a> allerdings am 27.&nbsp;September 1984:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der durchschnittliche Verkehrsteilnehmer wird die Zusatztafel ‚Ausgenommen Anrainer‘ zwanglos dahin verstehen, dass damit der Verkehr nicht nur für die Anrainer, sondern auch für deren Besucher, Gäste, Lieferanten etc. gestattet wird. Zwischen den Zusätzen ‚Anlieger frei‘ oder ‚Frei für Anlieger‘ einerseits und ‚Anliegerverkehr frei‘ andererseits ist nicht zu unterscheiden. In beiden Fällen ist das Befahren der Straße nicht bloß durch Anlieger, sondern auch der Verkehr mit den Anliegern zulässig.“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die meisten Rechtsordnungen im <a href="Bauwesen" title="Bauwesen">Bauwesen</a> (Bauordnungen) verstehen unter den Anrainern eines <a href="Bauprojekt" title="Bauprojekt">Bauprojekts</a> die <a href="Eigent%C3%BCmer" class="mw-redirect" title="Eigentümer">Eigentümer</a> von Liegenschaften (oder Grundstücken) die entweder direkt an das Bau-<a href="Grundst%C3%BCck" title="Grundstück">Grundstück</a> grenzen, oder gegenüber (jenseits der <a href="Stra%C3%9Fe" title="Straße">Straße</a>) liegen. Die Anrainer eines Bauvorhabens haben im Bauverfahren Parteistellung und besitzen einen Anspruch auf die Einhaltung ihrer subjektiv-öffentlichen Nachbarrechte. Sie haben Einsicht in die Akten und werden von der <a href="Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde" title="Bauaufsichtsbehörde">Baupolizei</a> (Bauamt) in der Regel – je nach Art des Bauvorhabens und der jeweiligen länderspezifischen Bauvorschriften – zur Bauverhandlung eingeladen, weil sie verschiedene <a href="Einspruch" title="Einspruch">Einspruchsmöglichkeiten</a> haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Das Neue Taschenlexikon</i> in 20 Bänden, Band&nbsp;1, Gütersloh 1992, S.&nbsp;182, Spalte&nbsp;1.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden, 21.&nbsp;Auflage, Band&nbsp;1, 1996, S.&nbsp;115, Spalte&nbsp;3.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Johann Christoph Adelung, <i>Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Dieter Bünting, Ramona Karatas (Hrsg.), <i>Deutsches Wörterbuch</i>, Chur 1996, S. 69, Spalte&nbsp;3.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lexetius.com/2000,537">BVerwG, Urteil vom 15. Februar 2000, Az.: 3 C 14.99</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">BVerwG, Urteil vom 15. Februar 2000, Az.: 3 C 14.99, Rz. 23</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">BayObLG VRS 33, 457</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Neue_Justiz" title="Neue Justiz">Neue Justiz</a>, Band 41, 12/1987, S. 502</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">W. Kohlhammer Verlag, <i>Die Öffentliche Verwaltung</i>, Band 54, 2001, S. 156</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">BVerwG, Urteil vom 15. Februar 2000, Az.: 3 C 14.99, Rz. 24</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">BayVGH BayVBl. 2003, 337</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=2320100122085732243">Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW), Bekanntmachung der Neufassung</a>, auf recht.nrw.de (Geltende Gesetze und Verordnungen <i>(SGV. NRW.)</i> mit Stand vom 16. März 2018)</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz-Joseph Peine, <i>Allgemeines Verwaltungsrecht</i>, 2014, S. 329 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=atNWBQAAQBAJ&amp;pg=PA329#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Schoch, <i>Besonderes Verwaltungsrecht</i>, 2013, S. 782 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=T_RlD00yswUC&amp;pg=PA776#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">BVerwG, Urteil vom 11. Mai 1999, Az.: 4 VR 7/99 = NVwZ 1999, 1341, 1342</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz-Joseph_Peine" title="Franz-Joseph Peine">Franz-Joseph Peine</a>, <i>Allgemeines Verwaltungsrecht</i>, 1979, S. 172 ff.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Dirk Ehlers/Michael Fehling/Hermann Pünder (Hrsg.), <i>Besonderes Verwaltungsrecht</i>, Band 2, 2013, S. 346 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=xx0rAgAAQBAJ&amp;pg=PA345#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">BWVGH UPR 1984, 64</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Linden (Hrsg.), <i>Dr. Gablers Verkehrs-Lexikon</i>, 1966, Sp. 74 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=AtWnBgAAQBAJ&amp;pg=PA74#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Linden (Hrsg.), Dr. Gablers Verkehrs-Lexikon, 1966, Sp. 73.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Carl_Creifelds" title="Carl Creifelds">Carl Creifelds</a>, <i>Rechtswörterbuch</i>, 2000, S. 65.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Bouska/Anke Leue (Hrsg.), <i>Straßenverkehrs-Ordnung</i>, 2014, S. 25 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=UEpkAgAAQBAJ&amp;pg=RA6-PA20#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">BVerwG NJW 1975, 1528</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">BayVGH, DVBl. 1973, 508, 509</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">OLG Köln VRS 25, 367</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich Jagusch/Peter Hentschel, <i>Straßenverkehrsrecht</i>, 1992, Rz. 248 zu VZ250 § 41 StVO</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernd Huppertz: <cite style="font-style:italic">Die Verwendung von Zusatzzeichen im öffentlichen Straßenverkehr</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="PVT_Polizei%2C_Verkehr_%2B_Technik" title="PVT Polizei, Verkehr + Technik">PVT Polizei, Verkehr + Technik</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>, 1993, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220722-5962%22&amp;key=cql">0722-5962</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>231</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bernd-huppertz.de/wp-content/uploads/2018/08/PVT-1993-8.pdf">Download</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">1,4<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>MB</span>; abgerufen am 6.&nbsp;Februar 2023]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Anlieger&amp;rft.atitle=Die+Verwendung+von+Zusatzzeichen+im+%C3%B6ffentlichen+Stra%C3%9Fenverkehr&amp;rft.au=Bernd+Huppertz&amp;rft.date=1993&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0722-5962&amp;rft.issue=8&amp;rft.jtitle=PVT+Polizei%2C+Verkehr+%2B+Technik&amp;rft.pages=231" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Hermann Mühlhaus/Horst Janiszewski, <i>Straßenverkehrsrecht</i>, 1991, Rz. 77 zu § 2 StVO</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">OLG Hamm, VM 1969, 79</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">BayObLG VRS 27, 381 (= VM 1964, 68)</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">AG Dillingen MDR 1968, 605</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19840927_OGH0002_0060OB00815_8300000_002/JJR_19840927_OGH0002_0060OB00815_8300000_002.pdf">Rechtssatz des österreichischen Obersten Gerichtshofs vom 27. September 1984</a></span>
</li>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4223176-0">4223176-0</a></span> </div>
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